Kinder werden ständig von Erwachsenen zum Thema Sicherheit belehrt:  „pass hier auf“, „fass das nicht an“…wenn es aber um das Thema Hausalarm geht, dreht es sich um ganz andere Fragen rund um die Sicherheit. Wie erkläre ich dies nun meinen Kindern? Hier ein paar Tipps von uns.

Kleinkinder

Die Neugier der ganz Kleinen kennt keine Grenzen…außer denen die ihr ihnen aufzeigt! Achtet also gut darauf alle Bestandteile eures Sicherheitssystems außer Reichweite von Kleinkindern zu betreiben, denn hier kann es schnell zu ungewollten Bedienungsfehlern oder Deaktivierungen kommen. Stellt auf jeden Fall sicher, dass eure Kinder verstanden haben, dass sie auf keinen Fall unbekannten Personen die Tür öffnen und wissen, wie sie schnell Hilfe rufen können. Eventuell werden solche Fragen auch in der Kita angesprochen.

Grundschulkinder

Ab dem sechsten Lebensjahr verstehen Kinder die Grundregeln für ein sicheres Haus schon viel besser (wann darf ich die Tür öffnen? wie melde ich mich bzw. antworte ich am Telefon?). Sie sind nun meist auch in der Lage, ein intuitiv zu bedienendes Alarmsystem an- oder auszuschalten. Eine gute Methode ist es, ihnen regelmäßig euren täglichen Umgang mit der Alarmanlage zu zeigen, zum Beispiel wenn ihr einkaufen geht oder generell das Haus verlasst. Am besten ihr lasst sie die Alarmanlage selbst aktivieren, damit sie schnell verstehen wie das System funktioniert.

Teenager

Ab diesem Alter begreifen Kinder den Sinn und Zweck sowie die Funktionsweise von Hausalarmsystemen schon sehr gut. Vielleicht kennen sich eure Kinder in technischen Dingen sogar bereits besser aus als ihr. Die Nutzung von Apps ist für sie selbstverständlich geworden. Jetzt könnte es interessant sein, eure Kinder in die Programmierung des Systems mit einzubinden. So verstehen sie alle Hintergründe und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten wie zum Beispiel die Security Camera. Bei all der technischen Unterstützung solltet ihr aber die Basics nicht vergessen: Türen und Fenster geschlossen halten, vor allem im Erdgeschoss. Und es ist nun auch an der Zeit, ihnen zu erklären, weshalb sie z.B. auf keinen Fall ihre Urlaubs- bzw. Abwesenheitszeiten in sozialen Netzen bekannt geben sollten (in diesem Artikel hatten wir dies bereits ausführlich besprochen). Denn in diesem Alter haben eure Kids wahrscheinlich immer mehr Online-Kontakte und das eigene Netzwerk wächst rasant.

All dies sollte gewährleisten, dass eure Kinder Schritt für Schritt in die Funktionalität eures Hausalarms eingeführt werden. So ist auch sichergestellt, dass es für sie zur Normalität wird und sie es selbst ganz selbstverständlich nutzen können. Wenn ihr noch weitere Herangehensweisen habt, die bei euch gut funktioniert haben, freuen wir uns auf eure Kommentare und Anregungen!

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Myfox Blog-Team Deutschland

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