Nachdem wir Euch letzte Woche ein paar wichtige Tipps an die Hand gegeben haben, wie Ihr Euch vor Elektrounfällen schützen könnt, möchten wir jetzt das Augenmerk auf eine weitere Gefahrenquelle richten: Feuer! Denn traurige Wahrheit ist: In Deutschland sterben pro Jahr immer noch durchschnittlich 400 Menschen an den Folgen eines Feuers. Wir zeigen Euch fünf Maßnahmen, mit denen Ihr euer Zuhause vor Bränden schützen könnt.

  1. Rüstet Euch mit Rauchmeldern aus:

Seit 2016 sind Rauchmelder in neu und umgebauten Häusern Pflicht (in vielen – jedoch leider nicht in allen – Bundesländern auch in Bestandsimmobilien). Die große Mehrheit der Brandopfer stirbt nicht an Verbrennungen, sondern an einer Rauchvergiftung und Rauchmelder könnten viele dieser Unglücke verhindern. Rauchmelder sind leicht zu besorgen, einfach zu installieren und wartungsarm. Sie ermöglichen die Frühwarnung bereits bei der Rauchentstehung, schlagen Alarm auch wenn alles im Hause schläft oder benachrichtigen Euch bei Abwesenheit sofern Ihr ein mit App steuerbares Modell besitzt. Unsere Alarmanlage ‚Home Alarm‘ ist beispielsweise mit Nest Rauchmeldern kompatibel. 

  1. Steckdosen Auslastung beachten

Ein absoluter Klassiker der Brandursachen sind überlastete Steckdosen. Achtet also unbedingt darauf, eure Mehrfachsteckdosen nicht zu überfordern und auf keinen Fall mehrere hintereinander zu koppeln. Verwendet möglichst nur ausschaltbare Steckleisten.

  1. Rauchverbot im Bett

Abgesehen davon, dass Rauchen an sich ungesund ist, kann es nicht nur langfristig zum Tode führen. Brandursache in Wohnungen und Häuser ist nicht selten die letzte Zigarette im Bett oder auf dem Sofa. Schnell ist man hier auf einmal mit der Zigarette im Mund oder in der Hand eingeschlafen weil es so bequem ist. Deshalb vermeidet es, im übermüdeten Zustand noch eine letzte Zigarette zu rauchen, denn nicht nur im Auto lauert der Sekundenschlaf! Achtet auch unbedingt darauf, dass der Zigarettenstummel wirklich nicht mehr glüht und werft ihn nicht unachtsam in den Papierkorb.

  1. Kleine Kinder brauchen Aufklärung und Aufsicht

Welches Kind spielt nicht gerne mal mit dem Feuer? Klärt eure Kinder unbedingt rechtzeitig über die Gefahren auf. Gerade im Küchenbereich erfordert es einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerstätten, dieser sollte möglichst früh vermittelt werden.

  1. Chaos in der Küche vermeiden

Einer von fünf Haus- und Wohnungsbränden hat seinen Ursprung in der Küche. Achtet darauf, dass nach dem Kochen alle Geräte ordnungsgemäß abgeschaltet sind und keine Hitzequellen mehr entstehen können. Vergessene Einkaufszettel oder Topflappen in der Nähe von Herdplatten können schnell Feuer fangen. Wenn ihr Kinder habt, dreht die Topf- und Pfannnengriffe in Richtung Wand um Unfälle durch Unachtsamkeit zu vermeiden.

Bonus: Gasinstallationen regelmäßig warten

Gas wird vielseitig und häufig in Haushalten genutzt. Es wird zum Betrieb von Heizungsanlagen und Backöfen bis hin zu mobilen Haushaltsgeräten verwendet. Ein Leck in der Gasleitung kann verheerende Folgen haben! Wir empfehlen Euch, jährlich alle gasbetriebenen Anlagen von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Was ihr selbst machen könnt: Gasanschlüsse bei mobilen Gasflaschen immer fest zudrehen wenn sie nicht mehr benötigt werden.

Wenn Euch noch weitere Must-Do’s einfallen oder noch Fragen offen sind, schreibt uns gerne einen Kommentar!

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Myfox Blog-Team Deutschland

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