Elektrounfälle im häuslichen Bereich können große Schäden und Verletzungen verursachen. Kurzschlüsse und Überspannungen werden schnell zu Brandursachen. Aus Nachlässigkeit oder einfach purer Unwissenheit entstehen jedes Jahr in Deutschland hunderte von Haus- und Wohnungsbränden. Dabei könnt Ihr mit einfachen Tricks die Risiken deutlich verringern. Wir nennen Euch nachfolgend ein paar davon!

  1. Überlastungen (Überspannungen) vermeiden

Mehrfachsteckdosen können eure komplette Elektroinstallation überfordern und so auch einen Brand auslösen. Solltet Ihr dennoch nicht darauf verzichten können, achtet auf die zulässige Gesamtbelastung und kauft euch am besten eine ausschaltbare Mehrfachsteckleiste. So könnt ihr problemlos die Stromzufuhr abschalten, wenn sie nicht gebraucht wird. Achtet darauf, dass nicht zu viele Geräte an einer einzelnen Steckdose hängen und installiert gegebenenfalls zusätzliche Steckdosen im Raum.

  1. Verwendet die passenden Leuchtmittel

Überprüft eure Leuchten und versichert euch, dass die passenden Leuchtmittel eingesetzt sind. Lampen verfügen grundsätzlich über eine maximal zulässige Wattzahl bei der sie sicher leuchten. Achtet also unbedingt darauf, keine Leuchtmittel zu verwenden, die diese übersteigen. Hier kann sonst leicht eine Überspannung entstehen, die über das Kabel zum Brand führen kann.

  1. Alles im Blick behalten

Eure Hauselektrik mit Hilfe eines Alarmsystems zu überwachen kann große Schäden vermeiden. Im Brandfall können Rauchmelder frühzeitig – bereits bei der Entstehung – einen Alarm auslösen und so einen Notruf und Feuerwehreinsatz beschleunigen. Ein einfacher Rauchmelder wird lediglich einen Signalton auslösen aber keine Benachrichtigung versenden. Hier ist es vorteilhaft, Rauchmelder in ein Hausalarmsystem zu integrieren und entsprechend per APP individuell zu programmieren. So werdet ihr im Notfall sofort verständigt und könnt die Situation z.B. über unsere Security Camera auch aus der Ferne im Blick haben.

  1. Schimmel ausfindig machen

Jeder weiß, dass Wasser und Elektrokabel keine gute Kombination sind! Ähnlich verhält es sich aber auch mit dem Thema ‚Schimmel‘. Schimmelbefall im Haus oder im Keller birgt ein großes Risiko für eventuell bereits defekte Kabel und Elektroleitungen, da diese besonders feuchtigkeitsempfindlich sind. Überprüft unbedingt regelmäßig Leitungen und Steckdosen in feuchten Bereichen und im Freien bevor Ihr sie benutzt.

  1. Defekte Steckdosen ausfindig machen

Wenn ihr das Gefühl habt, dass eine Steckdose defekt sein könnte, wartet nicht zu lange um sie zu ersetzen. Hier sind insbesondere die offen zugänglichen Teile gefährlich. Zudem empfehlen wir Euch, nach Möglichkeit Steckdosen mit Deckel zu verwenden. Diese sind auch im Hinblick auf Kinder sehr viel sicherer. Was Ihr sonst noch tun könnt, um euer Haus „kindersicher“ zu machen, erfahrt Ihr in den nächsten Wochen ebenfalls auf unserem Blog!

Habt Ihr noch zusätzliche Tipps, wie man Elektrounfälle vermeiden kann? Dann her damit!

 

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Myfox Blog-Team Deutschland

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